Warum vorsichtige Anleger besonders gefährdet sind
Ein klassisches defensives Portfolio funktioniert so:
- wenig Aktien
- viele Anleihen
- Liquidität als Sicherheit
Das reduziert Kursschwankungen.
Aber es reduziert auch die Fähigkeit, Inflation auszugleichen.
- Bargeld verliert unmittelbar an Wert
- Anleihen liefern in Inflationsphasen negative Realrendite
- Der geringe Aktienanteil kann den Kaufkraftverlust nicht kompensieren
Kaufkraftverlust eines Vermögens von 1.000.000 basierend auf der durchschnittlichen Inflation in der Eurozone.
Schon moderate Preissteigerungen haben deshalb langfristig große Wirkung: Selbst bei nur 2 % Inflation verliert Geld innerhalb von 20 Jahren ein Drittel seiner Kaufkraft. In den letzten Jahren lag die Teuerung zeitweise deutlich darüber. Das bedeutet: Ein scheinbar ruhiges Depot kann real an Substanz verlieren, obwohl es kaum schwankt.
Höhere Rendite löst das Problem nicht
Viele reagieren darauf mit mehr Risiko:
- Mehr Aktien
- Mehr Marktabhängigkeit
Das funktioniert in guten Phasen, scheitert aber, wenn es schwierig wird:
Man tauscht Inflationsrisiko gegen Kursverluste. Beides bringt Vermögen in Gefahr. Das eine langsam. Das andere schnell.
Sicherheit vor Inflation entsteht nicht durch weniger oder mehr Risiko
sondern durch die richtige Struktur von Chancen und Risiken.
Diversifikation kann vor Inflation schützen
Um Inflation dauerhaft zu schlagen, braucht ein Portfolio mehrere weitgehend unabhängige Renditetreiber:
- Aktien für langfristiges Wachstum
- Anleihen und Liquidität zur Stabilisierung
- Sachwerte wie Edelmetalle gegen Geldentwertung
- Trend- und Makrostrategien, die Marktbewegungen systematisch nutzen
- Absicherungsstrategien gegen extreme Marktereignisse
Der entscheidende Punkt: Nicht jede Anlage muss gleichzeitig funktionieren. Aber in jeder Marktphase sollte mindestens eine funktionieren.
Das Ergebnis:
Dauerhafter Schutz vor Inflation
Ein Investment, das nach diesen Prinzipien aufgebaut ist, bietet auf lange Sicht den besten Schutz vor Kaufkraftverlust. Denn sie erfüllt alle nötigen Aufgaben.
1. Kaufkrafterhalt auch in Inflationsphasen
Steigen Preise, geraten klassische defensive Portfolios unter Druck.
Anleihen verlieren real an Wert, während der geringe Aktienanteil den Kaufkraftverlust meist nicht ausgleichen kann.
Beobachtbar ist dagegen bei breit aufgestellten Multi-Strategie-Portfolios:
Die Kaufkraft bleibt deutlich stabiler, weil nicht alle Bausteine gleichzeitig von Inflation betroffen sind.
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2. Geringe zwischenzeitliche Kursverluste
Große Verluste wirken langfristig!
Ein Rückgang von 20 % bedeutet nicht nur 20 % Schaden — sondern wirft das Vermögen um 6 bis 7 Jahre zurück(bei einer Durchschnittsrendite von 4%) Strukturen mit mehreren unabhängigen Ertragsquellen begrenzen diese Kursverlust deutlich.
Dadurch bleibt Kapital handlungsfähig, statt lange mit Erholung beschäftigt zu sein.
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3. Kontinuität der Erträge
Klassische Portfolios hängen überwiegend an einer Quelle: den Kapitalmärkten.
Fällt diese aus, entsteht Stillstand.
Multi-Strategie-Ansätze erzeugen Beiträge aus unterschiedlichen, teilweise gegenläufigen Mechanismen.
Das Ergebnis ist kein maximaler Gewinn in einzelnen Jahren, sondern ein stabilerer Verlauf über Zeit.
Die Strategie – dauerhaft erfolgreich umgesetzt
| Aktien | Anleihen | Trendfolger | FX Hedge | Rohstoffe | Volatilität | Gesamt | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2022 | -2,84% | -0,60% | 5,43% | 0,80% | 0,42% | -0,14% | 3,08% |
| 2023 | 2,28% | 0,22% | -1,68% | -0,30% | 1,31% | 1,06% | 2,89% |
| 2024 | 3,89% | 0,48% | 0,95% | -2,30% | 4,78% | -0,58% | 7,23% |
| 2025 | 4,20% | -0,66% | 0,06% | 0,97% | 6,14% | -0,44% | 10,26% |
Das Konzept mehrerer unabhängiger Ertragsquellen lässt sich für private Anleger nicht mit einzelnen Wertpapieren nachbauen. Es erfordert laufende Gewichtung, Anpassung und das Zusammenspiel verschiedener Mechanismen.
Eine solche Architektur braucht daher ein Instrument, das genau dafür konstruiert wurde.
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Der FTC Generation Fund ist die praktische Umsetzung dieses Ansatzes.
Er verfolgt kein einzelnes Markt-Szenario, sondern hält mehrere Funktionen gleichzeitig aktiv:
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Wachstum
Beteiligung an langfristiger wirtschaftlicher Entwicklung über Aktien ausgewählter Qualitätsunternehmen
Stabilität
Liquidität und ausgewählte Anleihen zur Begrenzung kurzfristiger Schwankungen und zur Wahrung der Handlungsfähigkeit
Kaufkrafterhalt
Physisches Gold als Gegenpol zu Geldwertveränderungen
Anpassungsfähigkeit
Trendfolgende und makroökonomische Strategien, die sowohl bei steigenden als auch bei fallenden Kursen Geld verdienen können
Krisenreaktion
Strategien, die als "Versicherungspolice" für Stressphasen stabilisierend wirken
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Ziel ist nicht, in einzelnen Jahren zu gewinnen —
sondern Vermögen über Zeit funktionsfähig zu halten.
Damit unterscheidet sich der Ansatz sowohl von klassischen Mischfonds
als auch von reinen Aktienstrategien.
Dieser Fonds passt nicht für jeden Anleger
Der Ansatz ist darauf ausgelegt, Vermögen über lange Zeit funktionsfähig zu halten.
Nicht jede Anlagesituation stellt diese Anforderung.
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Sinnvoll für
Substanzorientierte Anleger
Sie möchten vermeiden, dass ihr Vermögen real schrumpft — auch wenn es nominell stabil aussieht.
Größere Vermögen
Ab etwa 100.000 € Anlagevolumen wird Struktur wichtiger als Einzelentscheidungen.
Langfristige Perspektive
Der Fokus liegt auf Jahren und Jahrzehnten, nicht auf einzelnen Marktphasen.
Unternehmer und Stiftungen
Kapital soll unabhängig vom operativen Risiko stabil bleiben und planbar zur Verfügung stehen.
Anleger, für die Handlungsfähigkeit wichtiger ist als Höchstrendite
Ziel ist Verlässlichkeit, nicht maximale Ausschläge nach oben.
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Eher nicht passend für
Kurzfristige Renditeziele
Die Struktur ist nicht darauf ausgelegt, einzelne Marktbewegungen auszunutzen.
Trading- oder Timing-Ansatz
Es geht um Konstruktion, nicht um Prognosen.
Sehr kleine Anlagebeträge
Hier dominieren Kosten und Einfachheit meist über strukturelle Vorteile.
Reine Kostenoptimierung (ETF-Minimalstrategie)
Der Fokus liegt auf Funktionsfähigkeit des Vermögens, nicht auf minimaler Produktgebühr. Gebühren sind deshalb in die Performance bereits eingerechnet.
Klären wir, ob Ihr Vermögen strukturell vor Inflation geschützt ist
Im Gespräch prüfen wir, wie Ihr Vermögen auf Inflation, Marktstress und lange Seitwärtsphasen reagiert.
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Inhalt des Gesprächs
- Wo reale Risiken in Ihrer aktuellen Struktur liegen
- Welche Funktionen fehlen oder doppelt vorhanden sind
- Ob eine Multi-Strategie-Architektur für Ihre Situation sinnvoll ist
- Wie sich das praktisch umsetzen lässt
Dauer: ca. 30 Minuten
Stand: 05.03.2026
FTC Generation Fund EUR-I
ISIN LI0583477273
1332,29 €
FTC Generation Fund EUR-R
ISIN LI0583490342
1319,10 €
FTC Generation Fund USD-I
ISIN LI0598650872
1408,08 $
¹ Bundesbank: Realzins und Inflation – Zusammenhang zwischen nominaler und realer Rendite; sowie UBS Global Investment Returns Yearbook (Dimson, Marsh, Staunton) – reale vs. nominale Vermögensentwicklung.
² Campbell, J.Y.; Viceira, L.M. (2002): Strategic Asset Allocation: Portfolio Choice for Long-Term Investors. Oxford University Press. ↩
³ Markowitz, H. (1952): Portfolio Selection, Journal of Finance — Grundprinzip der Modern Portfolio Theory. ↩
⁴ Ilmanen, A. (2011): Expected Returns: An Investor’s Guide to Harvesting Market Rewards. Wiley — Wirkung unkorrelierter Renditequellen.
⁵ Alternative Investmentfonds Manager-Gesetz (AIFMG)